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I. Weissenhorn* und F. Feldmann+

* Kamperfoelieweg 17, NL-9753 ER Haren; +Konstantin-Uhde-Str. 13, D-38106 Braunschweig

 

Perspektiven der Nutzung der arbuskulären Mykorrhiza im niederländischen Gartenbau unter Glas

 

Application of Arbuscular Mycorrhiza in the Dutch Glashouse Horticulture

 

Abstract

There is a growing interest in Dutch horticulture to develop sustainable production systems and to apply bioagents in place of (or together with) agrochemicals. The number of commercially available AMF (Arbuscular Mycorrhizal Fungi)-inocula on the Dutch market is increasing and first experiences with these products are being collected in private and public initiatives. The use of AM in glasshouse horticulture seems feasible in integrated or organic production systems for high value crops with a relatively long production time. An improved plant resistance to root pathogens, faster and better rooting of cuttings and seedlings, stimulation of flowering and longer vase life are the main aspects of AM application. We demonstrate the results of a screening of horticultural plants for their ability to form mycorrhiza. Furthermore, we report results of demonstration projects to use AMF in the integrated plant protection of Euphorbia pulcherrima and to favour the growth and blooming of Pelargonium cultivars.

 

 

1          Einleitung

 

Der Gartenbau ist traditionsgemäß ein wichtiger Sektor der niederländischen Wirtschaft. Das Areal unter Glas nimmt noch ständig zu, wobei eine Verschiebung von Gemüseanbau zu Zierpflanzenproduktion zu beobachten ist. Im Jahr 1998 wuchs die Produktionsfläche unter Glas um 3% auf über 10.000 ha. Das in demselben Jahr realisierte Wachstum der gartenbaulichen Produktion von ebenfalls 3% ist vollständig zurückzuführen auf eine Zunahme der Zierpflanzenproduktion (NRC Handelsblad, 07-01-99, Quelle: Productschap Tuinbouw). 50% des Welthandels mit Zierpflanzen wird von den Niederlanden beherrscht. Der niederländische Gartenbau zeichnet sich durch einen hohen Grad von Intensivierung und Optimierung aus, was zunächst wenig Spielraum für den Einsatz von Mykorrhiza bietet. Andererseits steht der Gartenbau unter starkem ökonomischen und gesellschaftlichen Druck, ökologisch zu modernisieren und die Qualität an die steigenden und veränderten Ansprüche der Konsumenten anzupassen. Ein zunehmendes Interesse an der Entwicklung umweltfreundlicher Anbaumethoden und dem Einsatz biologischer Mittel ist festzustellen (ALLEBAS und VAREKAMP, 1998). So wird derzeit im herkömmlichen, vor allem aber im biologischen Gartenbau der Niederlande nach Einsatzmöglichkeiten für AMP gesucht, die zu einer Verminderung von Ausfall bei 'Problemgewächsen', zur Verbesserung der Bewurzelung bei der Anzucht (z.B. bei Poinsettia) und zur erhöhten Toleranz der Wirtspflanzen (z.B. bei Cyclamen, Eustomia, Spathiphyllum, Dieffenbachia, Poinsettia) gegenüber Wurzelpathogenen beitragen sollen. Mit Blick auf eine im Auftrag der niederländischen Versuchsanstalt für Blumen- und Gemüseanbau unter Glas durchzuführende Studie (WEISSENHORN und VAN LEEUWEN, 1998) untersuchten wir vorab in einem breit angelegten Screening die wichtigsten Zier-, Gemüse- und Heilpflanzen bzw. Kräuter der Niederlande und Deutschlands auf ihre Mykorrhizierfähigkeit. Daraufhin wurde in Demonstrationsprojekten für pflanzenproduzierende und vertreibende Betriebe exemplarisch sowohl die Wirksamkeit eines kommerziellen Inokulums auf die Blüte verschiedener Pelargonien-Sorten untersucht, als auch Auswirkungen der Mykorrhizierung auf das Verhalten von Poinsettien gegnüber Pythium ultimum studiert. Letztere Experimente stellen die Verwendbarkeit von natürlichen Mykorrhizasymbiosen in Pflanzenproduktionsbereichen heraus, in denen die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln minimiert oder sogar vollständig unterlassen bleibt.

 

 

2          Material und Methoden

 

Die dargestellten Studien fanden zwischen 1994 und 1998 in enger Kooperation mit dem Institut für Angewandte Botanik der Universität Hamburg, dem Institut für Mikrobiologie der Technischen Universität Braunschweig und den Betrieben Institut für Pflanzenkultur, Solkau, bzw. Symbionta, Gifhorn, Deutschland, statt. Die in Tab. 1 aufgelisteten Pflanzenarten wurden – wenn unter Glas angezogen - mit Glomus etunicatum inokuliert. Die Mykorrhizierung wurde nach Ablauf von mindestens fünf Wochen ermittelt. Die methodische Durchführung ist bei Feldmann et al. (1999, in diesem Band) näher dargestellt. Freilandpflanzen wurden entweder im Feld inokuliert oder auf Besiedelung durch autochtone AMP untersucht. Herstellung und Applikation des Inokulums des Mykorrhizapilzes Glomus etunicatum wurde nach Feldmann und Idczak (1994) durchgeführt, Inokulum von Pythium ultimum nach Idczak (1992) produziert und appliziert.

 

Stecklinge der Euphorbia pulcherrima-Sorte „Regina“ wurden in Einheitserde P mit 1,5kg/m3 Nährstoffen (12-4-12) gesteckt. Inokuliert wurden die nicht bewurzelten Stecklinge. Zwei Varianten wurden ausgelegt: a) gleichzeitige Inokulation mit AMP und Pythium und b) zunächst AMP und nach vierzehn Tagen Pythium. Wuchsbedingungen: mindestens 70% rel. Luftfeuchte, Temperatur 18‑24°C, Kurztag mit Zusatzbeleuchtung (360 µmol/m2 x s). Auswertung von Bewurzelungsrate und Frischgewicht erfolgte nach 30 Tagen.

 

Je 30 bereits bewurzelte Jungpflanzen der Pelargoniensorten “Butterfly”, “Grand Prix”, “Leuchtkaskade”, “Schöne Helena” und “Violetta” wurden mit Glomus etunicatum inokuliert und mit Wachstum und Blüte von nicht-inokulierten Kontrollpflanzen verglichen. Als 50% der Pflanzen aller Varianten Blüten gebildet hatten, wurde die Häufigkeitsverteilung der blühenden Pflanzen in den Varianten „inokuliert“ und „nicht-inokuliert“ getrennt bestimmt. Wuchsbedingungen: 40-70% rel. Luftfeuchte, Temperatur 18-24°C, Langtag mit Zusatzbeleuchtung (360 µmol/m2 x s), Bewässerung unterhalb der Feldkapazität, Düngung 2x wöchtlich mit 30 ml einer Gebrauchslösung von 10g/l Flory 9.

 

 

3          Ergebnisse

 

Insgesamt erwiesen sich 318 der untersuchten Pflanzenarten als mykorrhizierfähig (Tab. 1). Nicht-mykorrhizierbar waren nur Vertreter der als Nicht-Wirte bekannten Familien der Brassicaceae, Chenopodiaceae oder Cyperaceae. Damit ist ein Großteil der Nutzpflanzen, die in den Niederlanden und in Deutschland angebaut oder produziert werden, potentielles Ziel für einen Mykorrhizaeinsatz. Das kommerziell vertriebene Inokulum von Glomus etunicatum konnte sowohl an Poinsettien als auch an Pelargonien nutzbringend eingesetzt werden. So kam es zu einer verbesserten Bewurzelung von Stecklingen der Sorte “Regina” von Euphorbia pulcherrima, wenn Inokulum von Glomus etunicatum im Substrat zugegen war (Abb.1). Pathogenbefall durch Pythium ultimum führte zu einer drastischen Verschlechterung der Bewurzelung. Die negative Wirkung des Schaderregers konnte abgemildert werden, wenn der AMP nicht gleichzeitig mit dem Pathogen die Wurzeln besiedelte, sondern bereits vorher dazu Gelegenheit hatte.

 

 


Abb. 1        Wurzellänge von Stecklingen von Euphorbia pulcherrima cv. “Regina” unter dem Einfluß pathogener und symbiontischer Bodenpilze.

                         Inokuliert wurde Pythium ultimum und Glomus etunicatum (AMP). “AMP/Path”: gleichzeitige Inokulation mit beiden Pilzen, “AMP, Path”: Inokulation mit Pythium ultimum 14 Tage nach dem Mykorrhizapilz. Versuch dreimal mit 15 Pflanzen wiederholt. Alle dargestellten Unterschiede sind signifikant (Tukey, 5%).

 


 


Abb. 2:       Blüte von Pelargonien-Sorten nach Inokulation mit dem arbuskulären Mykorrhizapilz Glomus etunicatum

                   Die Analyse wurde durchgeführt, als über 50% aller Pflanzen einer Sorte blühten. Dargestellt ist die prozentuale Verteilung der Blüten auf die “Mit und Ohne- AMP”-Variante zu diesem Zeitpunkt. Versuch dreimal wiederholt mit 15 Pflanzen. Alle dargestellten Unterschiede, außer bei der Sorte “Grand Prix” sind signifikant (Tukey, 5%).

 

Das eingesetzte Inokulum wirkte sich auf verschiedene Pelargonien-Sorten unterschiedlich aus: Während bei einem Teil der Sorten ein deutlich früherer Blütezeitpunkt festzustellen war, blieb die Blüte bei anderen Sorten unbeeinflusst (Abb. 2).

 

 

4          Diskussion

 

Theoretisch sind die Erfolgsaussichten bei der Nutzung von Mykorrhiza erhöht, wenn Pflanzen bereits in der Anzuchtphase inokuliert werden oder wenn Pflanzen mit langer und komplizierter Produktionszeit und deshalb hohem Wert mykorrhiziert werden. In den Niederlanden kommt hinzu, daß man sich vom Mykorrhizaeinsatz eine Verkürzung der Produktionszeit durch Förderung der generativen Entwicklung bei Blütenpflanzen und die Erhöhung des Marktwertes durch verbesserte Haltbarkeit und Streßresistenz verspricht. Unsere Demonstrationsversuche zeigen wie zahlreiche andere (s. z.B. Feldmann, 1998), daß die Lösung spezifischer Probleme von Zierpflanzen durch kommerzielle Inokula gelöst werden können. Der Vergleich der Empfänglichkeit von Pelargoniensorten für die Wirkungen des AMP Glomus etunicatum hebt zudem hervor, daß Spezifitätsphänomene zwischen eingesetztem Pilz und der Zielpflanze vorliegen, die bei der breiten Anwendung dazu zwingen werden, spezielle Einsatzbereiche zu identifizieren, zu charakterisieren und mit speziell ausgewählten AMP zu bearbeiten. Gerade das Beispiel der Bewurzelung von Euphorbia pulcherrima in Gegenwart eines Pathogens und die kompensierende Wirkung des AMP-Inokulums macht deutlich, daß wesentliche Anwendungsbereiche im integrierten und biologischen Gartenbau liegen. Durch den (weitgehenden) Verzicht auf mineralische Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel kann sich die Symbiose nicht nur besser entwickeln, sondern die Zielpflanze ist in Bezug auf ihr Abwehrverhalten gegenüber Schaderregern genauso wie im Hinblick auf ihre Ernährung und Gesundheit im hohen Maße sogar angewiesen auf Mykorrhizasymbiosen und andere biologische Faktoren. Trotzdem ist der Glashausanbau von Zier- und Gemüsepflanzen nach den Prinzipien des biologischen Landbaus (SKAL-Richtlinien) in den Niederlanden wie auch in Deutschland noch wenig entwickelt. Das Interesse daran nimmt aber zu und bei Gemüse und Schnittrosen gibt es erste Erfahrungen und Erfolge.

 

Das Angebot an kommerziellem AMP (Arbuskuläre Mykorrhiza Pilz)-Inokulum nimmt zu. Es gibt zwar keinen niederländischen Betrieb, der selbst Inokulum herstellt, aber zunehmend mehr Firmen haben neben anderen biologischen Mitteln AMP’s im Angebot. Es handelt sich dabei vor allem um amerikanische Produkte von Plant Health Care, BioOrganics, Roots Inc. etc., aber auch das französische Endorize, das tschechische Mycostim und das deutsche IFP sind hier verfügbar. Der Umfang des Handels ist noch gering. In der gärtnerischen Praxis ist Mykorrhiza noch wenig bekannt oder es wird ihr wenig Bedeutung zugemessen. Durch das zunehmende kommerzielle Angebot und den zunehmenden Druck, umweltfreundlich produzieren zu müssen, beginnt diese Situation sich zu verändern. Einzelne Gärtner experimentieren bereits mit diesen neuen biologischen ‘bodemverbeteraars’ und ‘plantversterkers’. Ein Problem ist nach wie vor die Prognose der Wirkung und Wirksamkeit angebotener Inokula und die Zusicherung von Wirksamkeitsgarantien. Deshalb sind die Anwender bislang stets aufgefordert gewesen, eigene Tests an ihren spezifischen Zielpflanzen zu unternehmen und ein möglichst breites Spektrum kommerzieller Inokula zu testen.

 

Auch die Forschungs- und Versuchsanstalten der Niederlande haben im Rahmen eines Programms zur Entwicklung von nachhaltigen Anbausystemen (integriert, biologisch) Mykorrhizaversuche in verschiedenen Projekten vorgesehen. Noch 1999 sollen an der Proefstation voor Bloemisterij en Glasgroente in Aalsmeer verschiedene kommerzielle AMP-Inokula zusammen mit einer Reihe anderer biologischer Mittel auf ihre Wirksamkeit beim Schutz von Topfpflanzen gegen Wurzelpathogene getestet werden. Im Rahmen der Entwicklung biologischer Anbausysteme soll Mykorrhiza unter anderem als Alternative zu synthetischen Wurzelhormonen für die Bewurzelung von Stecklingen (z.B. bei Rosen) untersucht werden. Die Zulassungssituation von Mykorrhizainokula ist in den Niederlanden derzeit noch ungeklärt. Mykorrhizapilze werden als Bodenzuschlagstoffe oder Pflanzenstärkungsmittel vertrieben. Nachdem 1998 Mykorrhizaprodukte durch den AID (Algemene Inspectie Dienst) beschlagnahmt wurden, kam eine heftige Diskussion über die Legalisierung vieler bislang nicht zugelassener biologischer Mittel in Gang. Die Zeit bis zum Erscheinen einer europäischen Richtlinie soll überbrückt werden mit einer positiven Liste von Mitteln, die gehandelt werden dürfen.

 

Wesentlich für die Weiterentwicklung der Integration der Mykorrhizatechnologie in die gartenbauliche Praxis der Niederlande wird in der Zukunft zum einen die Hinwendung der Forschung auf die Analyse der Bedeutung von Mykorrhizasymbiosen in der biologisch geführten Pflanzenkultur sein. Zum anderen bedarf es der Demonstrationsversuche an ausgewählten Beispielen, die sowohl die Anwendbarkeit in technischer Hinsicht klar herausstellen, wie auch den ökonomischen Vorteil der Technologie unterstreichen. Wichtig wird zudem sein, daß Beratungs- und Schulungsmöglichkeiten für den Umgang mit AMP in der gärtnerischen Praxis, aber auch im Marketing geschaffen und genutzt werden.

 

 

5          Literaturverzeichnis

 

ALLEBLAS, J.T.W., en VAREKAMP, M.J., 1998: De glastuinbouw in het derde millennium - Wendingen en kansen. Herausgegeben  durch ‘Stichting Gemeente Naaldwijk 800 Jahr in bloei’. S. 214, ISBN: 90-9011975-2.

Feldmann, F., 1998: Symbiontentechnologie in der Praxis: Arbuskuläre Mykorrhiza im Gartenbau. Thalacker-Medien, Braunschweig, ISBN 3-87815-109-8.

WEISSENHORN, I., en VAN LEEUWEN, G.J.L., 1998: Perspectieven voor toepassing van mycorrhiza’s in de potplantenteelt. Intern verslag nr. 176, Stichting Praktijkonderzoek Bloemisterij en Glasgroente - Proeftuin Noord-Nederland, NL-7891 XA Klazienaveen, S. 48.

 

 

6          Anhang

 

Tab.1: Wirte arbuskulärer Mykorrhiza unter den gartenbaulich und landwirtschaftlich           genutzten Pflanzenarten in den Niederlanden und Deutschland (einschließlich       tropischer bzw. subtropischer Zierpflanzen)

Achillea filipendulina

Achimenes-Hybriden

Aechmea fasciata

Ageratum houstonianum

Aglaonema Sorten

Alchemilla mollis

Allium cepa

Allium christophii

Allium moly

Allium oreophilum

Allium porrum

Allium sativum

Allium schoenoprasum

Allium ursinum

Althaea rosea

Anagalis monellii linifolia

Ananas comosus

Anemone hybrida

Anethum graveolens

Anthirrinum majus

Anthriscus cerefolium

Anthurium andraeanum

Anthurium crystallinum

Aphelandra squarrosa

Apium graveolens

Arctotis fastuosa

Artemisia absinthium

Artemisia dracunculus

Artemisia vulgaris

Asparagus falcatus

Asparagus officininale

Asparagus setaceus

Asparagus umbellatus

Astilbe arendsii

Astilbe chinensis

Avena sativa

Bambusa vulgaris

Baptisia tinctoria

Begonia masoniana

Begonia scharfii

Begonia semperflorens

Begonia tuberhybrida

Bellis perennis

Borago officinalis

Brachycome iberidifolia

Caladium bicolor

Calceolaria herbeohybrida

Calendula officinale

Callistephus chinensis

Camellia sinensis

Campanula isophylla

Campanula latifolia

Canna edulis

Canna indica

Capsicum annuum

Capsicum frutescens

Centaurea cyanus

Chamaedorea elegans

Chamaerops humilis

Chlorophytum comosum

Chrysalidocarpus lutescens

Chrysanthemum carinatum

Chrysanthemum coccineum

Chrysanthemum frutescens

Chrysanthemum indicum

Chrysanthemum leucanthemum

Citrofortunella microcarpa

Citrus aurantiifolia

Citrus aurantium

Citrus deliciosa

Citrus limon

Citrus maxima

Citrus sinensis

Citrus x paradisi

Clematis montana

Clivia miniata

Codiacum-Sorten

Coffea arabica

Coffea robusta

Coleus blumei

Convallaria majalis

Convolvulus tricolor

Cordyline fruticosa

Coreopsis grandiflora

Cosmos bipinnatus

Crataegus monogyna

Cucumis melo

Cucumis sativus

Cucurbita maxima

Cucurbita pepo

Cucurbita pepo giromontiina

Cuphea ignea

Cuphea lanceolata

Curcuma longa

Cycas revoluta

Cyclamen coum

Cyclamen hederifolium

Cyclamen persicum

Cyrtostachus lacka

Dahlia spec.

Dalbergia nigra

Daucus carota

Dendrathema-Sorten

Dianthus caryophyllus

Dicentra formosa

Dieffenbachia seguine

Dimorphoteca situata

Dracaena cincta

Dracaena fragans

Eucomis comosa

Euphorbia pulcherrima

Eustoma grandiflorum

Euterpe edulis

Exacum affine

Fagopyrum esculentum

Fatsia japonica

Ficus benjamina

Ficus carica

Ficus elastica

Ficus pumila

Foeniculum vulgare

Forsythia x intermedia

Fortunella japonica

Fortunella margarita

Fragaria vesca

Fragaria x ananassa

Fraxinus excelsior

Fuchsia magellanica

Fumaria capreolata

Galium odoratum

Galtonia candicans

Gardenia augusta

Gazania-Sorten

Gentiana acaulis

Geranium argenteum

Geranium cinereum

Geranium endressii

Gerbera-Sorten

Glechoma hederacea

Gossypium hirsutum

Gynura aurantiaca

Hedera helix

Helianthus annuus

Helianthus tuberosus

Hibiscus cannabinus

Hibiscus rosa-sinensis

Hibiscus syriacus

Hordeum vulgare

Howeia belmoreana

Humulus japonicus

Humulus lupulus

Hyazinthus orientalis

Hydrangea macrophylla

Hypericum moserianum

Iberis sempervirens

Impatiens niamniamensis

Impatiens valleriana

Jacobinia pauciflora

Jasminum polyanthum

Juglans regia

Kalanchoe blossfeldiana

Kalanchoe pumila

Kalanchoe tomentosa

Lactuca sativa

Lamium amplexicaule

Lamium galeobdolon

Lathyrus grandiflorus

Lathyrus latifolius

Lathyrus odoratus

Lavatera arborea

Leucanthemum superbum

Lilium longiflorum

Linum usitatissimum

Litchi sinensis

Lobelia erinus

Lycopersicon esculentum

Majorana hortensis

Malus domestica

Maranta arundinacea

Maranta leuconeura

Matricaria chamomilla

Matthiola incana

Medinilla magnifica

Melissa officinals

Mentha piperita

Milium effusum

Miscanthus sinensis

Monstera deliciosa

Morus alba

Morus nigra

Musa spp.

Narcissus cyclamineus

Nepeta faassenii

Nicotiana tabacum

Ocimum basilicum

Olea europaea

Origanum vulgare

Paeonia suffroticosa

Panicum miliaceum

Papaver orientale

Papaver somniferum

Passiflora coerulea

Passiflora edulis

Pastinaca sativa

Pelargonium crispum

Pelargonium graveolens

Pelargonium peltatum

Pelargonium zonale

Peperomia caperata

Peperomia rotundifolia

Pericallis x hybrida

Petroselinum crispum

Petunia-Hybriden

Phaseolus acutifolius

Phaseolus vulgaris

Philodendron erubescens

Philodendron scandens

Phlox drummondii

Phlox paniculata

Phlox subulata

Phoenix canariensis

Phoenix sylvestris

Phormium tenax

Physalis peruvianum

Pilea depressa

Pimenta dioica

Pimpinella anisum

Piper nigrum

Pisum sativum

Plantanus orientalus

Poa annua

Populus alba

Populus tremula

Populus x canadensis

Portulaca grandiflora

Primula obconica

Prunus armeniaca

Prunus avium

Prunus cerasus

Prunus domestica

Prunus dulcis

Prunus padus

Prunus persica

Prunus spinosa

Punica granatum

Pyrus communis

Ravenea rivularis

Rhapis excelsa

Ribes nigrum

Ribes rubrum

Ribes uva-crispa

Ricinus communis

Robinia pseudo-acacia

Rosa canina

Rosa-Hybriden

Rosmarinus officinalis

Rubus chamaemorus

Rubus fruticosus

Rubus idaeus

Rudbeckia fulgida

Rudbeckia hirta

Saccharum officinarum

Saintpaulia-Sorten

Salvia farinacea

Salvia officinalis

Salvia splendens

Sambuccus nigra

Sanguisorba minor

Satureja montana

Saxifraga paniculata

Scaevola aemula

Schefflera arboricola

Secale cereale

Sedum reflexum

Sedum spectabile

Senecio vulgaris

Silene pendula

Sinnigia-Sorten

Solanum crispum

Solanum melongena

Solanum muricatum

Solanum tuberosum

Soleirola soleirolii

Sorbus aucuparia

Sorbus domestica

Sorbus torminalis

Spathiphyllum wallisii

Stipa gigantea

Streptocarpus-Sorten

Sutera cordata

Syringa vulgaris

Tagetes erecta

Tagetes patula

Tagetes pumila

Taraxacum officinale

Thymus vulgaris

Tilia cordata

Tilia platyphyllus

Tradescantia zebrina

Triticum aestivum

Triticum dicoccon

Triticum durum

Triticum spelta

Tropaeolum majus

Ursinia anethoides

Verbena officinalis

Veronica agrestis

Viburnum x bodnantense

Vicia faba

Viola odorata

Viola x wittrockiana

Vitis coignetia

Vitis vinifera

Washingtonia robusta

Yucca elephantipes

Zea mays

Zingiber officinale

Zinnia elegans